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Kleine Kretarundreise Juni/Juli 2013

Von orea

Auf Entdeckungsreise zu gehen gehört ja zu unserer Lieblingsbeschäftigung.
Ob Fernreise, Kreuzfahrt oder Rundreise irgendwo in Europa, das alles machen
wir unheimlich gerne. Aber einmal im Jahr ist Erholungsurlaub bzw. Badeurlaub
angesagt und das nirgendwo anders als auf unserer Lieblingsinsel „Kreta“!

Dank einer recht günstigen Flugkombination und der Aktion „2 für 1“ einer
nicht unbekannten Fluggesellschaft konnten wir dieses mal 15 Tage auf Kreta
herausholen. Damit wir jedoch nicht zu sehr an einem Ort völligst „vergammeln“ hatten
wir uns für dieses Jahr eine kleine „Kretarundreise“ ausgetüftelt.

Nach Ankunft auf dem Flughafen Heraklion und nach Übernahme unseres Mietwagens,
den wir für den gesamten Aufenthalt gemietet haben, fuhren wir zunächst in Richtung
Rethymnon genauer gesagt nach „Georgioupolis“ unserem absoluten Lieblingsort
auf der Insel.
Wir bezogen unserer „Privatquartier“ direkt am herrlichen Strand
im Ortsgebiet Kavros. Unser Haus lag direkt am Strand und wir konnten fern
der Hotelburgen an einem unbebauten Strandabschnitt ruhige Strandtage
genießen.
Da wir bereits seit vielen Jahren in dieses Gebiet fahren stand das Auto zwar
fast ungenutzt, denn außer eine Tagestour nach "Chania" oder einen Abstecher
nach Rethymnon sowie ein Besuch von Freunden in „Amoudara“ wollten wir nur
eins:
"Relaxen, am für uns immer noch schönsten Strand von Kreta"

Für die zweite Urlaubswoche hatten wir gleich zwei Destinationen vorgesehen:

So fuhren wir am Anfang der zweiten Woche zu unserem nächsten Zielort
in den Südwesten der Insel nach „Paleochora“.

Nach fast 20 Jahren Kreta-Urlaub meint man bereits vieles zu kennen. Aber diesen Ort
hatten wir noch nie besucht. An einem Sonntag-Morgen fuhren wir los und ließen es gemütlich angehen. Es erwartete uns ein wunderschöne Fahrt durch die Berge auf die andere Seite der Insel.

In Paleochora mieteten wir uns außerhalb des Ortskerns in Richtung Kondura in eine
kleine Privatpension ein.
Der eigentliche Besuch von Paleochora war vorranging die Teilnahme an einer Delphin bzw. Walbeobachtung. Leider wurden wir diesbezüglich bitter enttäuscht :(
Nach Aussage der ortsansässigen Kapitäne und auch die unseres Vermieters, der selber zur See fährt, wurden leider noch keine Tiere gesichtet, so dass die Wahrscheinlichkeit welche zu sehen unter 70% liegt und daher keine Beobachtungsfahrten stattfinden. Ferner zeigte sich der "Meltemi" von seiner
besten Seite, so dass auch die See sehr unruhig war.

Da blieb uns nichts anderes übrig, als die Umgebung ein wenig zu kennenzulernen und
so verbrachten wir unsere Zeit überwiegend in wunderschönen Badebuchten und genossen
das gute Essen in den zahlreichen Tavernen von „Paleochora“.
Nach drei Tagen hatten wir jedoch genug von „der Einsamkeit weit weg vom Schuss“. Es war ja ganz nett da unten aber wir brauchen doch ein bischen mehr Abwechslung, also fuhren wieder zurück durch die Bergwelt, machten einen kurzen Frühstückstopp an unserem Lieblingsort in Kavors, und fuhren dann weiter wieder in den Süden, aber dieses Mal in Richtung "Pitsidia/Matala"

Unsere letzte Unterkunft war ein Traum. Ein bischen wie in einem Kitschroman mit dem Titel
„Das Haus auf der Klippe“ Jedenfalls übertraf es unserer Erwartungen bei Weitem.
Irgendwo zwischen Pitsidia und Matala nach der Abzweigung in Richtung „Komo-Strand“
bezogen wir ein Zimmer, mit dem wohl schönsten Ausblick in völliger Ruhe und Einsamkeit.

Den "Komo-Strand" konnten wir zu Fuß erkunden –haben es aber nur einmal gemacht- denn der Aufstieg
zu unserem Haus, war uns dann doch zu viel. Nachdem auch hier der „Meltemi“ auch noch in vollem
Gange war, konnten wir den Sandstrand von „Komo“ und „Kalamaki“ nur wenig genießen, ohne paniert zu werden. Dennoch verbrachten wir hier eine schöne abwechslungsreiche Zeit.
Wir genossen das gute Essen in den netten Tavernen im Ortskern von Pitsidia, nahmen einen Sundowner in Matala, machten einen Bummel durch Agia Galini und besuchten den wunderschönen „Red Beach“,
der jedoch eher für Wanderfreunde geeignet ist, denn der Weg ist mit einigen Kletterpartien verbunden, gerade dann, wenn man auf dem Rückweg die falsche Abzweigung nimmt!

Leider ging die Zeit auch hier viel zu schnell vorbei! Aber wir haben für uns alternativ zu unserem
„Lieblingsstrand in Norden“ eine weiteren Plätzchen gefunden, dass wir gerne wieder besuchen werden.

Auf Wiedersehen Kreta bis hoffentlich nächstes Jahr!




Geschrieben 23.07.2013, Geändert 23.07.2013, 3981 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von Lollipop vom 27.07.2013 18:59:14

Liebe Orea,
danke für den wunderbaren Reisebericht. Du hast sicher eine besondere Begabung die schönsten Seiten Kretas heraus zufinden. Wir waren nun zum 5.Mal in Folge auf dieser schönen Insel und sind eigentlich ein wenig" Kreta müde", denn in 22 Tagen schlich sich doch Ermüdung ein.Nun fragen wir uns, welche griechische Insel könnte uns auch gefallen? Deine tollen Bilder und Beschreibungen machen uns nun aber doch unsicher. Kreta forever? Oder doch mal was anderes? Aber was?
Liebe Grüße sendet Lollipop